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Die Schlichtungsstelle

Was ist die Funktion der Schlichtungsstelle?

Die aussergerichtliche Schlichtungsstelle ist zuständig für die Beilegung von Streitigkeiten zwischen Kunden und Vermögensverwaltungsgesellschaften, Banken, Wertpapierfirmen, Zahlungsdienstleistern, E-Geld-Emittenten, Verwaltungsgesellschaften, selbst verwalteten OGAW oder Verwahrstellen nach dem UCITSG sowie zwischen Anlegern und AIFM, selbst verwalteten AIF, Verwahrstellen, Administratoren oder Vertriebsträgern nach dem AIFMG und zwischen Kunden und Treuhändern oder Treuhandgesellschaften.

Die Schlichtungsstelle steht als neutrale und kostenlose Vermittlungsstelle zur Verfügung. Sie befasst sich mit konkreten Beschwerden, die von Kunden gegen Institute aus dem Finanzdienstleistungsbereich vorgebracht werden.

Eine wesentliche Grundvoraussetzung für eine funktionierende und anerkannte Schlichtungsstelle besteht in ihrer Unabhängigkeit von allenfalls betroffenen Instituten.

Die Schlichtungsstelle löst die Insitution des Bankenombudsmanns ab. Ihr Tätigkeitsbereich umfasst ein breiteres Spektrum an Instituten. Neben Banken ist sie auch für Vermögensverwaltungsgesellschaften, Wertpapierfirmen, Zahlungsdienstleistern, E-Geld-Emittenten, Verwaltungsgesellschaften, selbst verwalteten OGAW oder Verwahrstellen nach dem UCITSG sowie für Anleger und AIFM, selbst verwaltete AIF, Verwahrstellen, Administratoren oder Vertriebsträger nach dem AIFMG und für Kunden und Treuhänder oder Treuhandgesellschaften zuständig.

Für die Periode vom 1. November 2009 bis 31. Dezember 2017 hat die Regierung Dr. Peter Wolff, Rechtsanwalt in Vaduz, als Schlichtungsperson bestellt. Dr. Wolff war seit April 2005 bereits als Bankenombudsmann tätig.